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Was sind Wertpapierkredite und für was werden sie verwendet?

Unter einem Wertpapierkredit versteht man einen Kredit, den man bei einer Bank aufnimmt, um mit dem Geld am Aktienmarkt weiter aktiv sein zu können. Dann, wenn der Aktienmarkt gerade besonders günstig ist, den Anlegern aber gerade das nötige Geld fehlt, sich weitere Aktien kaufen zu können, dann kann ein Wertpapierkredit aus der Klemme helfen. Denn dieser Kredit birgt sehr viel geringere Risiken, als die normalen Ratenkredite oder der Dispokredit, bei denen die Zinsen sehr viel höher sein werden. Dann, wenn bereits ein Aktiendepot besteht, dann kann der Wertpapierkredit aufgenommen werden. Denn das bestehende Aktiendepot wird von der Bank als Pfand genommen. Die Bank wird dann, im eigenen Ermessen, einen Wertpapierkredit anbieten. Wie hoch der Wertpapierkredit dann ausfallen wird, das kann die Bank selber festlegen, denn dieses hängt immer mit dem Wert des Depots zusammen und mit der Bonität des Kreditnehmers. Wichtig ist es auch, wie sich das Depot zusammensetzt, welches der Bank als Pfand gegeben werden soll. Denn der Beleihungswert des Depots ist ausschlaggebend für die Höhe des gewährten Wertpapierkredits. Der Beleihungswert ist niedriger, als der Marktwert des Depots, denn die Banken müssen mit Zinsschwankungen rechnen, die dann den Wert des Depots senken würden. Wichtig ist es, welche Sachen sich in dem Depot befinden. Dann, wenn sich viele Aktien in dem Depot befinden, dann wird die Kredithöhe immer niedriger ausfallen, als dann, wenn viele sichere Anlagen in dem Depot sind.
Die Zinse für einen Wertpapierkredit sind sehr viel günstiger, als die anderen banküblichen Zinsen es sind und daher sollte sich immer wieder für einen Wertpapierkredit entschieden werden.